„Mobbing“ im arbeitsgerichtlichen Verfahren / Das arbeitsgerichtliche Beschlussverfahren

Informationen:

Seminarnummer:
20220819
Referent(en):
Alfried Kampen (Präsident LArbG M-V, Rostock)
Ort/Anschrift:
Penta Hotel Rostock, Schwaansche Straße 6, 18055 Rostock
Kategorien:
Seminare der FoRA, Präsenz-Seminare
Termine:
19.08.2022 13:00 Uhr – 18:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Kammer-Mitglied):
226,10 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
273,70 € inkl. USt.
§ 15 FAO:
  • Fachanwalt Arbeitsrecht: 5.0 Zeitstunden

Beschreibung

Das Seminar "Betriebsbedingte Kündigung in der Corona-Krise" am 20.08.2022 der Veranstaltungsreihe "Arbeitsrecht im Doppelpack" kann aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen nicht stattfinden.

Die Buchung des Seminars am 19.08.2022 "Mobbing im arbeitsgerichtlichen Verfahren / Das arbeitsgerichtliche Beschlussverfahren" als Einzelseminar zum Preis von 226,10 € für Mitglieder sowie 273,70 € für Nichtmitglieder ist hier möglich.

Dieses Seminar findet im Penta Hotel Rostock statt!

Kurzbeschreibung des Seminars

 Der erste Teil des Vortrages befasst sich mit der Thematik „Mobbing“. Die Materie stellt insbesondere auch die Prozessbevollmächtigten auf beiden Seiten vor außergewöhnliche Herausforderungen. In tatsächlicher Hinsicht ist in der Regel eine sehr hohe emotionale Betroffenheit der Prozessparteien gegeben. Da eine eigenständige gesetzliche Regelung mit dem Tatbestand „Mobbing“ nicht vorhanden ist, ist rechtlich zunächst zu berücksichtigen, dass derartige Fallgestaltungen nach den allgemeinen (Schadensersatz –) Regelungen zu beurteilen sind. Zudem stellt sich das Problem, dass der Sachverhalt sich oft über Jahre hinweg entwickelt hat und deshalb mit den daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der notwendigen Aufarbeitung und schriftlichen Darstellung verbunden ist. Auf Klägerseite sind schließlich noch komplexe Fragen der Darlegung-und Beweislast insbesondere im Bereich der „Schadenshöhe“ zu berücksichtigen. Der Vortrag möchte den Versuch unternehmen, praxisorientiert ein Gerüst für die Betreuung und Durchführung sog. „Mobbingfälle“ zu erarbeiten.

Der zweite Teil des Vortrages setzt sich mit dem arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren auseinander. Für die Prozessbevollmächtigten stellt sich hier oft das Problem, dass derartige Verfahren eher selten vorkommen, was in der Regel zu einem hohen Einarbeitungsaufwand führt. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, einen Überblick über die wesentlichen Besonderheiten des arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahrens zu gewähren. In diesem Zusammenhang sind auch die Fragen einer hinreichend konkreten Antragstellung insbesondere im Bereich von Unterlassungsanträgen zu erörtern. Schließlich ist beabsichtigt – sofern die Zeit es zulässt – einen kurzen Ausblick zu ersten gerichtlichen Entscheidungen im Hinblick auf die Änderungen im Betriebsverfassungsgesetz auf der Grundlage des Betriebsrätemodernisierungsgesetzes zu geben.

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